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Inhalt

Geschäftsordnung

Geschäfstordnung

Diese Geschäftsordnung soll die innere Ordnung des Diabetiker Bundes Berlin e. V.  regeln.

1. Mitgliedschaft im DBB e.V.

1. 1     Begründung und Beginn der  Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft im DBB Berlin e.V., wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung    begründet. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Zusendung des Mitgliedsausweises zu dem im  Begleitschreiben genannten Datum. Von der Landesgeschäftsstelle werden die Aufnahmeanträge zur Verfügung gestellt,  die alle notwendigen Angaben enthalten. Über die Mitgliedschaft ent- scheidet der Landesvorstand.

1. 2 Registrierung des Mitgliedes

Der DBB  Berlin e.V., führt ein Mitgliederverzeichnis nach Alphabet geordnet. Das Mitglie- derverzeichnis wird ständig aktualisiert. Die Vorstandsmitglieder haben Einsicht in das Mitglie- derverzeichnis entsprechend ihres Aufgabenbereiches.

1. 3 Mitgliedsausweis

Die Mitgliedsausweise werden durch die Landesgeschäftsstelle ausgestellt.

1. 4 Mitgliedschaft und Funktionen

Funktionen können nur Mitglieder übernehmen, die nicht gleichzeitig Funktionsträger in konkurrierenden Organisationen sind.

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1. 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Für Mitglieder, die zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres trotz Mahnung mit der Beitragszahlung im Rückstand sind, ist die Mitgliedschaft erloschen.  Über Ausnahmen entscheidet der Landesvorstand.

1. 6 Ehrenmitgliedschaft

Ehrenmitglieder werden durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit ernannt.  Die Mitglieder haben das Recht, Personen für die Ernennung von Ehrenmitgliedern vorzuschlagen.

1. 7 Ehrung von Mitgliedern

Mitglieder, die 25, 40 oder 50 Jahre dem DBB e.V. angehören, erhalten eine entsprechende, vom Landesvorsitzenden unterzeichnete Urkunde. Die Urkunde für die 25-, 40- und 50-jährige Mitgliedschaft soll in feierlicher Form auf der Mitgliederversammlung überreicht werden.
Mitgliedern, die dem Verein 50 Jahre angehören, wird zusätzlich zur Urkunde ein Präsent überreicht.

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2. Organe des DBB e.V.

2. 1 Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist eine nicht öffentliche Veranstaltung. Einladungen von Gästen werden vom Landesvorstand beschlossen. Über die  Anwesenheit    mitkommender Familienangehörige entscheidet  die Mitgliederversammlung.
Der Landesvorstand ist auf der Mitgliederversammlung den Mitgliedern rechenschaftspflichtig. Die  Mitglieder des Landesverbandes sind bei Entscheidungen und Wahlen auf Landesebene stimmberechtigt. Anträge  und  Änderungsvorschläge  zur  Tagesordnung sind dem Landesvorstand indestens 7 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen. Eilanträge können bis zur Eröffnung der Mitgliederversammlung schriftlich Eingereicht werden.  Über die Zulassung  der Tagesordnung sowie der Eilanträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

2. 2 Der Landesvorstand

Der Landesvorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, Schatzmeister. Vorstandsmitglieder  haben  über   vereinsinterne  Angelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren.
Der Vorstand ist mehrheitlich arbeits- und beschlussfähig.
Die Einladung zu den Vorstandssitzungen erfolgt durch den Landesvorsitzenden. Sie sollte nach  Möglichkeit mindestens einmal im Monat stattfinden. Termine für die nächste Vorstandssitzung sollen möglichst bei der vorangehenden Sitzung besprochen werden. Beauftragte des Vorstandes können,  wenn  es  notwendig  erscheint,  zur  Vorstandssitzung  eingeladen werden.
Der Landesvorstand beschließt über die zu leistende Arbeit und stellt den Haushaltsplan und die Haushaltsrechnung für das Geschäftsjahr auf.
Der    Landesvorstand    ist    die    Verbindung    zwischen    den    aktiven Mitgliedern  des LV, der  Bundesgeschäftsstelle,    DDG   und   anderen   nationalen   und internationalen Diabetiker-Organisationen und Verbänden.
Die Teilnahme zu Veranstaltungen des Bundesvorstandes und anderen Institutionen werden im Vorstand entsprechend der Aufgabengebiete per Beschluss entschieden. Der Landesvorstand unterstützt die aktiven Mitglieder bei der Durchführung ihrer Aufgaben u.a. durch die Bereitstellung von Informationsmaterial.
Der Vorstand ist für die Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Infostände verantwortlich. Er stellt das dazu- gehörige Material (Stellwände, Infomaterial usw.) zur Verfügung.
Der Landesvorstand informiert die aktiven Mitglieder über Neuerungen auf dem gesamten sozialpolitischen  Sektor gemäß den satzungsmäßigen Aufgaben des DBB e.V. und der Öffentlichkeitsarbeit des Landesverbandes.
Der Landesvorstand stellt den Kontakt mit den Krankenkassen und zuständigen  Ämtern des Landes her und informiert darüber hinaus alle zuständigen Behörden über die Aufgaben und die Arbeit des DBB e.V. Der Landesvorstand versucht, die tätige Unterstützung dieser Behörden zu erreichen. Der  Landesvorstand  arbeitet  eng  und  kooperativ  mit  ausgewählten Verbänden  und  Vereinigungen zusammen, die auf medizinischem, pflegerischem oder beratendem Sektor an der Behandlung und Betreuung von Diabetikern beteiligt sind.

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2. 3 Die aktiven Mitglieder

Die aktiven Mitglieder arbeiten eng mit dem Landesvorstand zusammen. Ihre Tätigkeit besteht zum großen Teil in der Teilnahme an  Veranstaltungen und der Leitung von Selbsthilfegruppen. Die Mitarbeiter haben über vereinsinterne Angelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren.
Der Landesvorstand unterstützt die aktiven Mitglieder bei der Durchführung ihrer Aufgaben unter anderem durch Bereitstellung von Informationsmaterialien, Vervielfältigungen von Einladungen und anderer Publikationen, sowie Bereitstellung von Mitteln für die Öffentlichkeitsarbeit.

2. 4 Die Selbsthilfegruppen (SHG)

Die örtlichen SHG’n bilden die Basis des Landesverbandes, und werden von diesem auch unterstützt. Die SHG führt regelmäßig Treffen durch, in der Regel einmal im Monat. Diese Treffen  dienen dem Erfahrungsaustausch, der Informationsvermittlung und der Meinungsbildung. Die Organisation obliegt dem jeweiligen Gruppenleiter oder dessen Stellvertreter.
Der Gruppenleiter der SHG und dessen Vertreter müssen Mitglieder im DBB sein.

2. 5 Die Wahl des Landesvorstandes

Die Wahl des Landesvorstandes erfolgt durch die Mitglieder mit einfacher Mehrheit in getrennten Wahlgängen. Für die Durchführung der Wahl werden ein Wahlleiter, Wahlhelfer sowie ein Protokollführer vorgeschlagen. Die Mitgliederversammlung muss den Kandidaten mehrheitlich zustimmen. Der Wahlleiter leitet für die Dauer der Wahl die Mitgliederversammlung.
Bei Stimmgleichheit wird der Wahlgang wiederholt. Über den Antrag einer Blockwahl entscheidet die Mitgliederversammlung.

2. 6 Arbeitskreise

Arbeitskreise und deren Mitglieder werden vom Landesvorstand berufen.

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3. Das Finanzwesen des Landesverbandes

3.1. Die Finanzierung des Landesverbandes

Die Einnahmen des LV setzen sich zusammen aus
     den Mitgliedsbeiträgen
     den Zuschüssen
     den Spenden
     SHG Förderung der Krankenkassen
     Sonstigen Einnahmen
Alle Einnahmen und Ausgaben sind buchhalterisch zu erfassen und nachzuweisen. Mitgliedsbeiträge sind die Haupteinnahmen des Landesverbandes.  Zuschüsse und Spenden werden für Vereinsaufgaben des LV genutzt. Die Verwendung zweckbestimmter  Zuschüsse  und  Spenden  muss  auf  Wunsch  des  Zuschussgebers nachgewiesen werden.
    
Auf Anforderung beim Landesvorstand erhält ein Spendengeber eine Zuwendungsbescheinigung nach amtlichem Muster. Für den Mitgliedsbeitrag genügt zur Vorlage beim Finanzamt der Kontoauszug.

3. 2 Verwaltung der Vereinsmittel und des Vereinsvermögens

Der Verein unterhält in der Landesgeschäftsstelle die zentrale Buchhaltung für den Landesver- band.   Diese  Aufgabe  wird  von  dem  Schatzmeister  des  Landesverbandes  ehrenamtlich durchgeführt. Er arbeitet eng mit dem ersten und zweiten Vorsitzenden zusammen.
Die Finanzmittel des Vereins werden durch den Schatzmeister nach den Bestimmungen der Satzung,  dieser  Geschäftsordnung  und  den  allgemeinen  Grundsätzen  ordnungsgemäßer Buchführung verwaltet.  Der Schatzmeister führt das Beitragsinkasso für alle Mitglieder und Fördermitglieder des Lan- desverbandes durch. Das Beitragsmahnverfahren wird vom Schatzmeister unter Beihilfe des Landesvorstandes durchgeführt. In   regelmäßigen   Abständen   (in   der   Regel   bei   jeder   Vorstandssitzung)   informiert   der Schatzmeister den Landesvorstand über die finanzielle Entwicklung. Der Schatzmeister legt auf jeder ordentlichen Mitgliederversammlung die Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres vor. Hierbei führt er den Nachweis über Einnahmen und Ausgaben des Landesverbandes. Der Landesverband verwaltet die Finanzen, gemäß den satzungsmäßigen Aufgaben und entsprechend ihrer Zweckbindung.
Nach Abschluss des Geschäftsjahres findet eine Kassenprüfung zur Vorlage für die Mitgliederversammlung statt.

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4. Die Geschäftsstelle des Landesverbandes

4. 1 Die Geschäftsstelle

Die Landesgeschäftsstelle hat ihren Sitz in der Schillingstraße 12, 10179 Berlin.
Ausgaben über 100,00 € beschließt der Landesvorstand. Andere Ausgaben unter 100,00€ werden vom 1. oder 2. Vorsitzenden in Abstimmung mit dem Schatzmeister vorgenommen. Vorstandsmitglieder erhalten gegen Quittung einen Schlüssel zur Landesgeschäftsstelle.

4. 2 Die Aufgaben der Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle ist der zentrale Anlaufpunkt für alle Mitglieder des Landesverbandes, sowie auch aller Interessenten und Ratsuchenden. Die Geschäftstelle hat festgelegte Sprechzeiten. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle können nur informelle Hinweise und Auskünfte erteilen. Sie haben sich jeder Bewertung von Ärzten, Podologen usw. zu enthalten. In der Geschäftsstelle ist der Vorstand des Landesverbandes tätig. Das genaue Aufgabengebiet und die Tätigkeit der einzelnen Vorstandsmitglieder sind entsprechend deren Funktion im Aufgabenplan festgelegt. Der Vorstand kann sich ehrenamtlich  tätige Mitglieder  zur Erfüllung seiner Aufgaben heranziehen.

5. Schlussbestimmung

5.1. Verhältnis der Geschäftsordnung zur Satzung

Die Geschäftsordnung ist eine Ergänzung zur Satzung des DBB e.V., und regelt die Zusammenarbeit aller ehrenamtlichen Mitglieder. Sollten einige Regelungen fehlen oder im Widerspruch der Satzung stehen, so gilt vorrangig bzw. ergänzend die Satzung des DBB e.V..

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5. 2 Allgemeines

Die Geschäftsordnung regelt, dass alle Mitarbeiter des DBB e.V. ihre ehrenamtliche Arbeit unter gleichen Voraussetzungen leisten können. Die Geschäftsordnung soll kein starres Schema für die Arbeit sein. Sie unterliegt deshalb der laufenden Ergänzung und Veränderung. Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsordnung unwirksam sein oder nicht durchführbar sein, so werden die übrigen Bestimmungen dieser Geschäftsordnung davon nicht  betroffen. Alle Mit- arbeiter und Mitglieder des DBB e.V. sind verpflichtet, in solchem Fall gegebenenfalls die  unwirksame  Bestimmung  entsprechend  dem  Sinne  dieser  Geschäftsordnung  und  der Satzung  im  gegenseitigen  Einvernehmen  durch  eine  andere  zu  ersetzen,  durch  die  der beabsichtigte Zweck,  soweit dies möglich ist, in rechtlich zulässiger Weise erreicht werden kann. Das gleiche gilt für den  Fall, dass die erforderliche Regelung einiger Punkte in der Geschäftsordnung übersehen worden ist.

5. 3 Inkrafttreten der Geschäftsordnung

Die  Geschäftsordnung tritt auf Beschluss des Vorstandes am 29.04.2013  in Kraft.



Der Vorstand

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