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Was wir wollen und schon erreicht haben

Was wir wollen

Für die eigene Diabetesbehandlung Jeder Mensch mit Diabetes soll die Möglichkeit haben, den selbstverantwortlichen Umgang mit dem Diabetes zu erlernen. Um ein aktives Leben bei guter Gesundheit führen zu können, soll jeder die Hilfsmittel erhalten, die er für eine gute Blutzuckereinstellung braucht, sowie Hilfen, die bei körperlichen oder seelischen Problemen durch den Diabetes eventuell nötig werden. Wer seinen eigenen Diabetes gut kennt, kann eine bewusste Entscheidung für eine Diabetesbehandlung treffen, die die eigenen Ziele und Wünsche erfüllt. Menschen mit Diabetes sollen in der Lage sein, ihre Bedürfnisse gegenüber Ärzten und anderen Fachleuten zu äußern und mit diesen gemeinsam ihre Therapie festzulegen. Für Menschen mit Diabetes in der Gesellschaft

1.     Förderung von Selbstbewusstsein und Selbsthilfe

2.     Ausbau von Versorgungsmöglichkeiten bei Ärzten und in Krankenhäusern

3.     Abbau noch vorhandener Diskriminierungen

4.     Abbau überflüssiger Ernährungseinschränkungen

 

Praktischer Rat und Hilfe im Sozialrecht

Sachkundige Beratungen in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen beim oft schwierigen Umgang mit Behörden und Ämtern im gesamten Sozialbereich.

Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite bei Anträgen, beim Ausfüllen von Formularen, überprüfen Bescheide, legen Widerspruch ein und vertreten unsere Berliner Mitglieder in Klagen und Berufungen vor den Sozialgerichten und Verwaltungsgerichten.

 

Für die Realisierung dieser Ziele bieten wir unseren Mitgliedern

  1. Abwechselnd den Deutschen Diabetikertag und in unregelmäßigen   Abständen regionale Diabetikertage in den Berliner Stadtteilen;
  2. Rat und Hilfe zu allen Bereichen des Diabetes in unserer Geschäftsstelle in der Berliner Innenstadt;
  3. kostenlose, individuelle Diabetesberatung durch qualifiziertes Fachpersonal;
  4. Vermittlung von fachkompetenten Adressen von Schulungszentren, Schwerpunktpraxen, Hausärzten mit besonderen Kenntnissen für Diabetiker, Podologen (medizinischen Fußpflegern), orthopädischen Schuhtechnikern und Selbsthilfegruppen;
  5. Vermittlung von Lebens-, Sterbegeld- und Unfallversicherungen ohne      Risikozuschläge/Leistungeinschränkungen für Diabetiker;
  6. praktizierte Lebenshilfe vor Ort durch Einzelberatung, Gruppengespräche in unseren Selbsthilfe-/     Gesprächsgruppen in den Berliner Stadtteilen;
  7. Gruppe Kinder und Jugendliche mit Diabetes;
  8. regelmäßige Informationsveranstaltungen mit Referaten von Fachleuten;
  9. regelmäßige und umfassende Informationen über alle Neuigkeiten und Trends aus dem Bereich     Diabetes (Therapie, Wissenschaft, Forschung und Gesundheitspolitik); 
  10. erlebbare Solidarität und Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen;
  11. praktischer Rat und Hilfe im Sozialrecht;
  12. kostenloser „Gesundheitspass Diabetes“;
  13. kostenlos das alle zwei Monate erscheinende „Diabetes Journal“ ;
  14. Leihbücherei mit Diabetesliteratur;
  15. kostenloses Ausleihen von verschiedenen Blutzuckertestgeräten;
  16. Broschüren zu allen Themen des Diabetes;
  17. gesellige Veranstaltungen.

Was wir schon erreicht haben

Im Diabetiker Bund Berlin e. V. sind DiabetikerInnen aller Diabetestypen und Altersgruppen organisiert. Durch unsere Aktionen in der Öffentlichkeit ist es gelungen, Diabetes zum Thema zu machen und berechtigte Ansprüche von Menschen mit Diabetes zur Geltung zu bringen. Die Einrichtung von Diabetes-Schulungsstationen und Diabetes-Schwerpunktpraxen in Berlin wurde maßgeblich durch Forderungen und Initiativen des DBB vorangetrieben. Wir haben erreicht, dass pharmazeutische Unternehmen unsere Empfehlungen aufnehmen, um Produkte bereitzustellen, die sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientieren (z.B. bessere Blutzuckermessgeräte und Teststreifen). Die Krankenkassen haben durch die Zusammenarbeit mit dem DBB neue Initiativen zur Früherkennung und besseren Beratung von Diabetikern ergriffen. Sie unterstützen die Arbeit des DBB auch finanziell im Rahmen der Selbsthilfeförderung gemäß § 20 Abs. 4 SGB V. Die Diabetes Selbsthilfe hat erreicht, dass für Teststreifen keine Rezeptgebühr mehr gezahlt werden muss. Wir verfügen über Mittel, bei besonderen sozialen Problemen DiabetikerInnen auch finanziell zu unterstützen. Wir haben in vielen Bezirken AnsprechpartnerInnen, die Betroffene beraten und teilweise auch selbständig Treffen und Veranstaltungen durchführen. Wir haben als Patientenvertreter ein Teilnahme- und Rederecht in den Berliner Gremien der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen und vertreten dort Ihre Interessen. Wir haben erreicht, dass Diabetiker in der Regel als „schwer chronisch krank“ angesehen werden und im Rahmen der Zuzahlungsregelung maximal 1% der jährlichen Einkünfte hierfür aufzuwenden haben. Zu Fragen der Diabetiker-Versorgung werden wir im Rahmen der Disease-Management-Programme (DMP) vom Gesetzgeber und von den Krankenkassen gehört.

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Nützliche Links

Verbände und Stiftungen
Hier finden Sie weitere Diabetes-Organisationen und -Projekte
der für Diabetiker relevanten Berufe.

Medizinische Fachinformationen
zum Thema Diabetes
Liste der für Diabetiker interessanten Informationsdienste.

Kinder und Jugendliche mit Diabetes
Informationen für Kinder und Jugendliche mit Diabetes
sowie deren Eltern.

Firmen
die speziell Produkte für Diabetiker herstellen oder dementsprechende Dienstleistungen anbieten, werden in diesem Bereich aufgelistet.

Andere Selbsthilfegruppen
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